DIE ZAUBERFLÖTE

EIN PROJEKT DER OPER KÖLN UND DES ERICH KÄSTNER-GYMNASIUMS KÖLN

Der Dirigent Will Humburg

Wir durften den Dirigenten des Gürzenich-Orchesters, Herrn Will Humburg, interviewen, einen offenen und auskunftsfreudigen Herrn.
Herr Humburg erzählte uns, dass er schon sehr früh mit dem Musizieren begonnen hat und sich von klein auf für klassische Musik interessierte, was seine Eltern förderten, indem sie des öfteren mit ihm eine Opernaufführung besuchten.
Er studierte Jura und Musik, entschied sich aber nach drei Semestern endgültig für die Musik. Obwohl er seit vielen Jahren (seit 1979) Dirigent ist, hat er bei jedem Auftritt Lampenfieber. Er mag an seinem Beruf, dass er mit vielen verschiedenen Menschen Kontakt hat und freut sich, wenn das Publikum nach einer Aufführung begeistert ist. Nicht so gut gefällt ihm, dass er abends oft spät nach Hause kommt, viel unterwegs ist (er war schon in vielen verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern und Kontinenten) und von daher nicht so viel Zeit mit seiner Familie verbringt. Außerdem ist das Dirigieren, das er an einem Arbeitstag im Schnitt 10 Stunden ausführt, ganz schön anstrengend und verursacht ihm oft Schmerzen in der Schulter. An der „Zauberflöte“ gefällt ihm besonders gut, dass die Figuren nicht genau in „Gute“ und „Böse“ eingeteilt werden können.
Die anspruchsvollsten Opern, die er dirigiert hat, waren „Le Grand Macabre“ von Ligeti und „Der Ferne Klang“ von Schreker.
Da die Akustik in dem blauen Opernzelt nicht immer so gut ist, freut er sich, wenn die neue renovierte Oper im nächsten Jahr wieder eröffnet wird.

Wir haben viel Neues erfahren und danken Herrn Humburg für das Gespräch!


(Merle Busch, Shaline Loose)