DIE ZAUBERFLÖTE

EIN PROJEKT DER OPER KÖLN UND DES ERICH KÄSTNER-GYMNASIUMS KÖLN

Interview mit Andrew Ollivant, Chordirektor

Als wir das erste Mal auf Andrew Ollivant trafen, waren wir sehr gespannt darauf, wie das Interview verlaufen würde. Als Erstes fragten wir ihn, ob es schwer sei, den ganzen Chor zu betreuen. Er antworete, dass er den Chor nur musikalisch betreuen muss und dafür sorgt, dass der Chor seine Partie kann. Wenn der Chor auf der Bühne steht, ist der Regisseur/die Regisseurin dann ür die szenische Arbeit veranwortlich. Nur wie die einzelnen Stimmen des Chores stehen sollen, bestimmt Andrew Ollivant, damit es nicht, wie er sagt, "zu einem riesigen Kuddelmuddel" kommt.

Die zweite Frage war, was ihm am meisten an seinem Beruf gefällt. Andrew Ollivant erklärte, dass ihm die Musik sehr gut gefällt und er gerne mit Menschen arbeitet, was er in seinem Beruf natürlich tut.

Danach fragten wir ihn, ob sein Beruf für die Oper sehr wichtig ist. "Absolut!", antwortete er darauf; denn der Chor ist für die Oper sehr wichtig, und da er den Chor betreut, gewinnt sein Beruf an Bedeutung.

Unsere nächste Frage war, wie lange er schon bei der Kölner Oper arbeitet. Darauf entgegnete er, dass er seit neun Jahren in der Kölner Oper arbeitet und davor 36 Jahre an vielen anderen Opernhäsern arbeitete. Er meinte, dass er nur durch Zufall nach Köln gekommen sei. Er ist in England geboren und sein Traum war es immer, Musiker oder ähnliches zu werden. Da es in England nur wenige Opernhäser gibt, bewarb er sich an vielen Stellen, auch in Deutschland, und hoffte darauf, irgendwo eine Stelle zu bekommen. Und tatsächlich bekam er in Deutschland eine Stelle als Chordirektor angeboten, er sagte natürlich sofort zu, später kam er an die Kölner Oper und arbeitet jetzt, wie er sagt, in seinem "absoluten Traumberuf".

Unsere letzte Frage an Andrew Ollivant war, was ihn so an der Musik begeistert. "Musik ist für die Seele, Musik ist für das Herz!" war das erste, was er darauf antwortete. Und genau so meinte er es auch; denn er findet, dass Musik der Seele und dem Herz Gefühle verleiht und etwas Wunderschönes ist. Früher war seine Lieblingsmusik Popmusik, vor allem die Musik der Beatles, jetzt jedoch gefällt ihm die klassische Musik mehr.


(Lena Hübsch, Selin Misiroglu)