DIE ZAUBERFLÖTE

EIN PROJEKT DER OPER KÖLN UND DES ERICH KÄSTNER-GYMNASIUMS KÖLN

Die Plastiker

Die Plastik ist ein wichtiger Werkstattbereich der Kölner Bühnen. Hier werden dreidimensionale Teile des Bühnenbildes hergestellt. Dies können beispielsweise kleine Wandverzierungen oder auch große Statuen oder Skulpturen sein. Aktuell werden Sensenmänner in einer Größe von etwa 3,50 Meter gebaut. Die Plastiker erzählten, dass sie für den Bau von einer solchen Figur ungefähr vier Wochen brauchen. Natürlich wird so eine Figur nicht aus schwerem Stein angefertigt, sondern aus einem Styropor-Block ausgeschnitten. Damit die Figur echt aussieht, wird sie im Anschluss daran in den Malersaal gebracht und dort mit Farbe bearbeitet, bevor die Schreiner überprüfen, ob sie gestützt werden muss.

(Lovis Haß)


Die Plastiker stellen Skulpturen für die Bühne her, z.B. sahen wir bei unserem Besuch große Bären mit Fischen im Mund, Sensenmänner oder auch Körperteile und Köpfe, die aus großen Styroporblöcken geschnitzt oder ausgesägt worden waren.
An den Blöcken waren Skizzen und/oder Fotos angebracht, auf denen gezeigt wurde, was aus dem Styropor entstehen sollte (daran können die Plastiker sich bei ihrer Arbeit orientieren).
In dieser Werkstatt gab es sehr viel unterschiedliche Werkzeuge wie unterschiedliche Messer, Scheren, Schraubenzieher, Zangen, Wasserwaagen, Hämmer, Sägen etc. in allen Größen und Formen.
Mit einem heißen Draht können die Skulpturen zunächst grob aus den Styroporblöcken ausgeschnitten werden. Weil die Gase giftig sind, die dadurch erzeugt werden, saugt man sie durch ein Rohr ein und leitet sie dann in einen Behälter. Die Arbeiter müssen zusätzlich Gasmasken tragen, wenn sie den heißen Draht benutzen.

(Thomas Greis)