DIE ZAUBERFLÖTE

EIN PROJEKT DER OPER KÖLN UND DES ERICH KÄSTNER-GYMNASIUMS KÖLN

Die Kostüme

Die Kostüme werden in einem Extra-Gebäude aufbewahrt, bis sie für ein bestimmtes Stück zum Einsatz kommen oder nicht mehr gebraucht werden. Dann werden sie manchmal verkauft. Wenn man das seit 1992 bestehende Gebäude betritt, dann stößt man auf einen riesigen Kostüm-Fundus. Man findet dort Massen von Handschuhen, Hüten, Kleidern,..., aber auch auffällige Dinge wie z.B. bunte Umhänge, Barockkleider o.ä., durch die man sich an fremde Epochen erinnert fühlt. Im Kostüm-Fundus gibt es etwa 40.000 Kostüme, die nach Art der Kleidung (Kleidung, Schuhe, Röcke etc.) und nach den Jahrhunderten, in denen ein Stück spielt, sortiert werden. Bei den Proben tragen die SchauspielerInnen noch nicht ihre richtigen Kostüme, sondern ein ähnliches Kleidungsstück zum Proben. Ein Beispiel: Eine Sängerin soll mit einem zwei Meter Durchmesser großen Reifrock auftreten. Dann trägt sie in den Proben schon ein ähnliches Kostüm, damit sie erst einmal lernen kann, wie sie mit einem so großen Rock durch eine Tür geht, sich auf einen Stuhl setzt oder überhaupt lernt mit diesem Rock zu gehen ohne gleich jemanden zu verletzen. Wenn ein Stück nicht mehr gespielt wird, kann man die Kostüme manchmal für ein anderes Stück benutzen. Passt die Farbe oder Größe des Kostüms dann nicht, kann man es umändern oder neu färben.
Ein Schuhmacher macht die Schuhe zu dem entsprechenden Kostüm. Manchmal wird ein normales Schuhpaar gekauft und dann geändert.

(Lara Lippert, Marlene Otte)