DIE ZAUBERFLÖTE

EIN PROJEKT DER OPER KÖLN UND DES ERICH KÄSTNER-GYMNASIUMS KÖLN

Max Börner

Am 3.12.2014 ging unsere Klasse, die 7D vom EKG, in die Oper „die Zauberflöte“. Es war eine Generalprobe, zu der nur Leute eingeladen worden waren, die in enger Verbindung zur Oper stehen. Als wir ankamen, war es trotzdem sehr laut und voll. Die Halle war riesig und es war sehr heiß und stickig.
Als es, nach einer kleinen Verspätung, losging, fiel mir sofort die moderne Gestaltung des Bühnenbildes und der Kostüme auf, die sich bis zum Ende durchzog und mir half, mich in die Handlung und die Personen hineinzuversetzen. Auch witzige Metaphern, wie zum Beispiel die, dass der Vogelfänger in einem Flugzeug lebt, gefielen mir. Einige Szenen fand ich nicht so gut dargestellt wie zum Beispiel die, in der Tamino und Papageno über eine Rutsche in einen Raum gerutscht sind, konnte man sie schon früher da sitzen sehen, aber es muss ja auch alles live gespielt werden. Die Schlange fand ich aber sehr gut dargestellt, mit aufgeblähten Tüchern, auf die ein Video von einem Schlangennest projiziert wurde.
Im zweiten Akt erscheint ein neues Bühnenbild mit vielen Aquarien, in denen sich Pflanzen und enorm viele versteckte Schubladen und Türen in den Wänden befanden. Pamina und Papageno haben sich zwar etwas übertrieben häufig geküsst und haben sich sogar am Ende ausgezogen! Monostatos hat mit seiner Anmache an Pamina auch etwas übertrieben gehandelt.
Eine gute Idee war auch, dass die Königin der Nacht und Sarastro nicht ohne den anderen ohne Behinderung leben können. Erst wenn sie sich gegenseitig ergänzen, kann die Einschränkung des jeweils anderen aufgehoben werden. Zum Beispiel findet Sarastro nach der Vereinigung mit der Königin sein Augenlicht wieder.
Der Gesang war sehr beeindruckend, da es mir sehr schwierig erscheint, bei so einer Lautstärke und Tondauer immer den richtigen Ton zu treffen. Mir haben alle Sänger sehr gut gefallen, aber ein gutes Beispiel ist die Arie der Königin der Nacht.
Wir danken der Oper Köln für die Ehre die Opernproduktion begleiten zu dürfen und uns die Generalprobe anzuschauen.