DIE ZAUBERFLÖTE

EIN PROJEKT DER OPER KÖLN UND DES ERICH KÄSTNER-GYMNASIUMS KÖLN

Elena Reiser

Der Musicaldome hat einen schönes großes Foyer, in dem man sich vor dem Stück und in den Pausen aufhalten kann.
Das Stück „Die Zauberflöte“ wird am Anfang, wie jede Oper, mit dem Orchester eröffnet. Kurze Zeit später wird der Vorhang auch schon geöffnet. Das Stück beginnt und man sitzt gespannt in den Stühlen. Während die Opernsänger singen, läuft der Text vorne an den Seitenwänden rechts und links der Bühne für die Zuschauer mit, so kann man den Text mitlesen, wenn man die Sänger zum Beispiel akustisch nicht verstanden hat. Dies war für mich manchmal sehr hilfreich. Während die Sänger aber sprechen, wird der Text nicht an der Seite angezeigt, was ich aber in Ordnung fand. Die Opernsänger singen sehr laut, so dass man sie auch noch auf dem Balkon verstehen kann. Sie haben sehr schöne und kräftige Stimmen, wobei mir die Stimme der Königin der Nacht am besten gefallen hat. Die Kostüme fand ich zu wenig phantasievoll, da ich mir an manchen Schauspielern mehr Farbe gewünscht habe.
In der Pause musste ich an die frische Luft. Das Bühnenbild wurde in der ca. 40 Minuten langen Pause gewechselt, das Bühnenbild in dem zweiten Teil hat mir nicht gefallen, an dieser Stelle hätte ich mir als Bühnenbild einen Palast gewünscht. Den zweiten Teil fand ich persönlich viel witziger als den ersten. Jedoch konnte ich dem Stück an manchen Stellen nicht folgen. Daher blieben mir Lücken. So musste ich erst nachfragen , warum jetzt genau das Bühnenbild da war und was genau dies mit dem Stück zu tun hatte. So musste ich mich sehr konzentrieren und ich wurde unruhig, das Stück kam mir daher sehr lang vor.
Das Stück empfehle ich daher älteren Kindern, da manche Kuss-Szenen für kleinere nicht so gut geeignet sind. Jedoch lohnt es sich, egal wie alt man ist, in dieses Stück zu gehen, da es ein Erlebnis für die ganze Familie ist. Es ist sehr schön dies einmal gesehen zu haben.