DIE ZAUBERFLÖTE

EIN PROJEKT DER OPER KÖLN UND DES ERICH KÄSTNER-GYMNASIUMS KÖLN

Lena Hübsch

Am 3.12.2014 war die Klasse 7D in der Kölner Oper. Wir schauten uns die Generalprobe der Oper „Die Zauberflöte“ an. Es war eine Probe, deshalb durften nur wir und einige Mitarbeiter der Oper zusehen. Im Musicaldome befindet sich ein großer Saal mit einer riesigen Bühne und einem Orchestergraben. Als das Orchester zu spielen begann und die ersten Töne auf der Bühne erklangen, lag eine beeindruckende Stille im Saal. Mir persönlich gefielen das Bühnenbild und die Kostüme nicht so sehr, weil ich diese zu nüchtern und nicht besonders einfallsreich fand. Einige Effekte fand ich aber ziemlich gut, wie zum Beispiel der Regen, der Tamino von der Königen der Nacht trennte, oder als ein weißer Schäferhund, der ein Untier darstellen sollte, auf die Bühne kam. Auch schön fand ich die Idee, dass bei dem Bühnenbild, welches Sarastros Palast darstellen sollte, immer versteckte Schubladen und Türen aufgegangen sind. Als der erste Akt der Oper zu Ende war, war ich sehr froh, raus an die frische Luft zu können, weil in der Oper selbst ziemlich schlechte Luft war. Nach ungefähr einer halben Stunde gingen wir dann wieder in den Saal, wo schon ein neues Bühnenbild aufgebaut war. Es war der Palast Sarastros, der meiner Meinung nach einem Büro ähnelte. Den zweiten Teil des Stücks fand ich besser als den ersten, da die Musik und die Handlung interessanter waren. Mir persönlich haben aber auch die Stimmen in den Liedern sehr gut gefallen, weil es so unglaublich ist, wie viel Kraft und Ausdruck in diesen Stimmen steckt. Dennoch war es wichtig, dass der Text der Lieder an der Seite eingeblendet worden ist, weil man bei den sehr hohen Tönen sonst zu wenig verstanden hätte. Die Oper würde ich nicht für kleinere Kinder empfehlen, weil man erstens dreieinhalb Stunden still sitzen muss und zweitens viele Kuss-Szenen im zweiten Akt enthalten waren, die kleineren Kindern wahrscheinlich nicht so gut gefallen würden. Im Großen und Ganzen fand ich den Opernbesuch nicht unbedingt schlecht aber auch nicht wirklich gut, da mir persönlich die Inszenierung zu nüchtern war.