Besuch der Werkstätten und des Kostümfundus der Bühnen der Stadt Köln

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Am 26.10.2016 haben wir zusammen mit dem Informatikkurs der Stufe 12 und dem Kunstkurs der Stufe 11 eine Exkursion im Rahmen des digitalen Programmheftes der Oper "Candide" die Bühnen der Stadt Köln in Köln-Ehrenfeld besucht. Insgesamt sind bei den Bühnen der Stadt Köln 600 Personen beschäftigt.

Bei der Ankunft wurden wir in zwei Gruppen unterteilt. Meine Gruppe und ich haben zuerst den Kostümfundus besucht. Der Kostümfundus bestand aus über 35.000 Kostümen, wobei nur 2/3 der Kostüme in diesem Kostümfundus gelagert wurden. Der Kostümfundus ist strukturiert nach dem Geschlecht und nach der Zeit in dem die jeweilige Oper bzw. das Schauspiel spielt. Die Zeitspanne reicht vom Mittelalter bis zum Jahr 1920. Die Kostüme werden bevor sie in den Kostümfundus kommen zuerst in der hauseigenen Wäscherei gewaschen, da eine externe Reinigung die Kostüme eventuell beschädigen könnte. Besonders einprägend waren die Armee- und Marinekostüme und die riesigen, authentischen Tierkostüme. Alle Kostüme und Schuhe werden individuell in Handarbeit hergestellt, um den Wünschen des Regisseurs gerecht zu werden.

Nach ca. anderthalb Stunden begann der zweite Teil der Rundführung durch die Werkstätten. Wir haben die Bereiche Schlosserei, Schreinerei, Malerei, Plastik und Dekoration besucht.

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In der Schlosserei wurde der Unterbau für die Oper "Fidelio" gefertigt. Herr Rohde hat uns außerdem die Isomerie für diesen Unterbau gezeigt. In der Schreinerei wurde eine Bühne probeaufgebaut und der Schreiner war gerade dabei, überdimensionale Türen zu fertigen, damit auf der Bühne mit zentralperspektivischen Effekten gearbeitet werden kann. In der Malerei wurde ein Kabinenroller golden lackiert. Dieser wird später für die Oper "Heinzelmännchen" benötigt. Zudem wurde uns ein Modell für die Bühne der Oper "Fidelio" erläutert, wo der Regisseur am Vormittag den Grauton für die Stahlbetonwände festgelegt hatte. Weiterhin wurden uns Arbeiten von Auszubildenden in der Plastik gezeigt und zudem hat Herr Rohde uns die einzelnen Arbeitsschritte erklärt, die bei der Produktion eines Bauteils ablaufen. Wenn ein Teil aus Styropor gefertigt wird, wird zuerst ein Querschnitt und dann ein Längsschnitt aus dem harten Styropor ausgeschnitten. Anschließend beginnen erst die Schnitzereien, um z.B. feine Konturen eines Pferdekopfes nachzubilden. Im Allgemeinen produzieren die Plastiker Leichtbauteile aus Styropor wie z.B. Säulen. In der Malerei wurde zur Zeit der Heinzelmännchen-Brunnen gefertigt, der vor der Früh-Brauerei in der Kölner Innenstadt steht. Die Herausforderung für die Malerei besteht darin, die Sandstein-Optik und die Witterungsspuren nachzubilden. Zum Schluss wurde uns kurz die Dekoration gezeigt. Die Dekorateure haben im Moment ein Vorhang für ein Museum zusammengenäht, der u.a. aus Kupfernetzen besteht.

Alexander Braun

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Exkursion in die Werkstätten der Bühnen Köln am 26. Oktober (Teil 1)

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Exkursion in die Werkstätten der Bühnen Köln am 26. Oktober (Teil 2)

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Szenischer Workshop am BGH
11.11.2016

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