Michael Heidinger: „Jeder muss seinen eigenen Weg finden.“

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Meine erste Frage an ihn war, wie er zu diesem Job gekommen ist. Er erwiderte daraufhin, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Er selbst hatte das Glück, dass beide Eltern in der Theater-Branche tätig waren. Er kommt gebürtig aus Wien und hat sich dann von kleinen Auftritten bis in die Wiener Staatsoper hochgearbeitet. Diese ist die größte Staatsoper der Welt, und dort hat er den Job des Beleuchtungsinspektors übernommen, das heißt, er hatte ein Mitspracherecht und sobald der Chef nicht da war, musste er den Posten übernehmen.

Meine anschließende Frage an ihn war, wie man überhaupt zu der Planung einer Oper kommt? Seine Antwort war, dass er ja nicht nur Opern planen würde, sondern auch Musicals und dass man da dann zwischen einer freien Produktion und einer festgesetzten Produktion unterscheidet. Bei einer freien Produktion muss man sich alles selbst zusammensuchen, beginnend beim Personal bis hin zur Technik. Bei einer festgesetzten Produktion bekommt man Personal und Technik vorgeschrieben.

Als nächstes fragte ich, wie er sich selbst vorbereitet auf so ein Musikstück oder eine Oper. Er sagte, dass er sich zuerst einmal die Partitur durchliest und sich die Musik dazu anhört, anschließend macht er sich Notizen zu jedem Stück und entwickelt einen Lichtplan, anschließend wird dieser programmiert. Dann starten die Beleuchtungsproben, in denen die Feinheiten der Programmierung noch verändert werden.

Zum Abschluss des Interviews zeigte er mir noch das Lichtpult und einige einprogrammierte Lichteinspielungen und dann war leider das Interview schon vorbei.


Geführt von Edward Lagemann

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